Ankunft bei Fourclaz | 29.07.2017

Nach einer ca. 8 stündigen Fahrt kamen wir gegen frühen Abend unbeschadet in Fourclaz an, unserem Ausgangspunkt für die dritte Westalpentour. Da es regnerisch war und stürmisch wurde, entschieden wir uns für einen sicheren Rastplatz unter einer der Gondelstationen, was sich als gute Entscheidung erwies, denn ein wahres Unwetter brach über uns herein. Die Nacht war aber relativ ruhig und wir fanden erholsamen Schlaf.



Tour zum Lac di Malciaussia | 01.08.2017

Die Fahrt zum Lac di Malciaussia auf 1814 Meter Höhe (Italien, 45°12’24.53″N | 7°n8’34.48″O) hat sich in jedem Fall gelohnt, wenngleich die Tour vom Lac du Mont Cenis, (Frankreich, 45°14’1254″N | 6°55’53.96″O) wo wir uns mehrere Tage aufhielten, doch recht umständlich war. Die Fahrt zum nahe gelegenen (Luftlinie) Lac di Malciaussia führte hinunter ins Tal über Susa nach Sant‘ Ambrogio di Torino, wo wir nach links in Richtung Bertesseno  abbogen, weiter durch Forno, Villa, Saletta und andere kleine Orte fuhren, bis wir über eine immer enger werdende und mit zahlreichen steilen Serpentinen gespickte Straße den See erreichten. Ein direkter Weg von See zu See über Passstraßen ist uns nicht bekannt. In Susa konnten wir in einem Lidl zuvor unsere Vorräte auffrischen.
Am Lac di Malciaussia ergab sich dann eine schöne Möglichkeit, mit den Fahrzeugen ein wenig im Zulauf des Sees zu spielen, was unglaublich viel Freude bereitete. Der See ist stark touristisch besucht, obschon Schwimmen streng verboten ist. Es gibt ein Restaurant, in welchem wir einen Espresso tranken, bevor wir uns zum Col del Collombardo aufmachten. Der See wäre auch eine gute Möglichkeit für ein Camp gewesen.

SOURCE: GOOGLE Earth
SOURCE: GOOGLE Earth

Lac di Malciaussia | 45°12’24.53″N  7°8’34.48″O



River crossing | Jeep Wrangler Sahara


River crossing | Lada Niva 4×4



2 Tages Tour Col del Collombardo | 01.-02.08.2017

Nach unserer Tour zum Lac di Malciaussia konnten wir bei Villa auf den Col del Collombardo Pass abbiegen. Es erwartete uns eine ca. 27 km lange Schotterpiste, welche gut zu befahren war. Allerdings hatten wir am ersten Tag wenig Glück mit dem Wetter, da es stark bewölkt war. So war die Fernsicht gleich null. Immerhin regnete es nicht. Einen Aussichtspunkt bei Kilometer 12 konnten wir also nicht nutzen. Wir übernachteten an einer Kirche bei Kilometer 18, die guten Unterschlupf bot, allerdings bewohnt war. Der zweite Tag zeigte sich dann von seiner besten Seite und wir fuhren bei herrlichem Sonnenschein zurück zum Lac du Mont Cenis.

SOURCE: GOOGLE Earth
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Start at VILLA | 45°13’26.08″N 7°18’26.74″O | 01.08.17 


Jeep Wrangler Sahara | Field pictures | 45°11’15.23″N 7°18’32.66″O


END at CONDOVE | 45°06’31.19″N 7°18’49.82″O | 02.08.17




Tages Tour zum Cime de Caron | 03.08.2017

Die Tour zum Cime de Caron war sicher eine der beeindruckendsten Touren auf dieser Westalpentour. Es ging hoch hinaus und der Cime de Caron soll laut google earth 3180 Meter hoch und befahrbar sein. Allerdings verpassten wir den eigentlichen Gipfel um wenige hundert Meter, da dieser von Süden her kommend nicht zu erreichen ist. Dazu muss man aus dem im Norden gelegenen Tal von Val Thorens her kommend auffahren. Dies wollten wir zwar noch in Angriff nehmen, wir entschieden uns dann aber aus zeitlichen Gründen diesen Gipfel bei der nächsten Tour zu besichtigen, falls befahrbar, da mit Schnee in diesen Höhen immer zu rechnen ist. Wir starteten die Tour von Francos (45°12’27.27″N 6°33’37.26″O) aus. Die Strecke war extrem staubig und es kamen uns immer wieder Baustellenfahrzeuge entgegen. 

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Die erste Pause legten wir bei KM 16 an der Gondelstation „Plan Bouchet“ (45°14’50.57″N 6°34’12.64″O) auf Höhe 2300 Meter ein, bevor es weiter steil hinauf ging.

SOURCE: GOOGLE EARTH

Der weitere Weg gestaltete sich sehr spannend, waren wir nun endlich über die Baumgrenze hinaus und fuhren entlang der Versorgungswege der Skipisten hinauf zum vermeintlichen Cime de Caron. Am Bergkamm angekommen machten wir eine Pause an einer Versorgungshütte (45°15’56.35″N  6°34’31.42″O) und stellten fest, dass es sich nicht um die Gondelstation am Cime de Caron handeln konnte. bevor wir uns einen Stellplatz im Tal bei Val Thorens suchten. Das war von dieser Position aus gut möglich.


Die Abfahrt war an einigen Stellen extrem steil und erforderte gute Nerven. Ins Rutschen kamen wir dann, als wir querfeldein unter einer Skilifttrasse geradewegs auf den anvisierten Stellplatz zufuhren. Zum Glück ging alles gut und wir konnten unser Camp an einer Gondelstation (45°16’49.18″N 6°34’22.02″O) errichten.

SOURCE: GOOGLE EARTH


Best Picture Slideshow made by Lothar Siffermann:


STATUS: January 10th, 2019

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